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Wissensdatenbank

Regenwürmer

Wie kommen denn bloß die Regenwürmer in den Blumentopf? Die in freier Wildbahn äußerst nützlichen Regenwürmer gelangen meist versehentlich in die Blumentopferde. Gerade wenn der Zimmerpflanzenerde unsterilisierter Kompost, Garten- oder Walderde, Laub oder Nadelstreu zugesetzt wurden um diese zu verbessern, können die Eier von Regenwürmern eingeschleppt werden. In dem Gefängnis "Blumentopf" frisst der Wurm dann nicht nur die abgestorbenen organischen Substanzen, sondern vergreift sich auch an den Faserwurzeln der Pflanzen. Dadurch wird die Pflanze natürlich geschädigt.

Bekämpfung: Findet man Regenwürmer im Blumentopf, so stellt man den Topf eine Zeit lang in ein größeres mit Wasser gefülltes Gefäß. Dieses treibt die Regenwürmer sicher aus dem Boden. Man kann sie dann leicht aufsammeln und ins Freie entlassen.

Rostpilze
Die als Rost bezeichnete Krankheit an Pflanzen wird durch verschiedene Rostpilze hervorgerufen. Der Befall äußert sich durch auf die Blattunterseite vorzufindenden, warzenähnlichen Sporenlager, welche die namensgebenden, staubförmigen und rostfarbenen Sporen enthalten. An den befallenen Stellen ist die Blattoberseite meist aufgehellt. Das befallene Blatt stirbt rasch ab und die Sporen können die Wirtspflanze weiter infizieren und so erheblich schädigen.
In der Wohnung findet sich am häufigsten der Pelargonienrost (Puccinia pelargonii zonalis), ausschließlich auf Zonalpelargonien (wirtsspezifisch), sowie der Fuchsienrost (Pucciniastrum epilobii), welcher einen Wirtswechsel vollziehen muss, um die Fuchsien befallen zu können. Die Zwischengeneration durchläuft der Fuchsienrost auf dem Weidenröschen (Epilobium), einer häufigen, einheimischen Art meist ruderaler Standorte.

Bekämpfung: Die befallenen Pflanzenteile vernichten oder bei starkem Befall, muss die ganze Pflanze vernichtet werden.

Rußtau

Sogenannte Rußtaupilze siedeln auf dem Honigtau, dem zuckerhaltigen Kot pflanzensaftsaugender Insekten (Blattläuse,Weiße Fliegen, Schildläuse und Schmierläuse) auf welchem sie einen braunschwarzen Pilzrasen bilden. Dabei gehören die Rußtaupilze unterschiedlichen Pilzgattungen an. So können sie den Gattungen Carcinomycetes (Fungi imperfecti), Atichia, Pullularia (Ascomycetes), Hormiscum oder Triposporium angehören.
Der Belag auf den Blättern lässt wenig Licht zur Blattoberfläche durchdringen, so dass die Photosynthese (Energiegewinnung der Pflanze mit Hilfe des Sonnenlichts) mehr oder weniger stark beeinträchtigt wird.

Man kann dieses erkennen, wenn man den Pilzbelag mit einem feuchten Lappen abwäscht. Unter dem Belag ist das Blatt deutlich heller, denn Lichtentzug führt zu einer Reduktion des Blattgrüns (welches den Ort der Photosynthese darstellt) der betroffenen Blätter.

Bekämpfung: Chemie ist hierzu nicht nötig. Es genügt den Pilzbelag mit einem feuchten Lappen, dem etwas Spülmittel beigesetzt wurde, abzuwischen. Vor allem sollte man jedoch die saftsaugenden Insekten bekämpfen, da ihre Ausscheidungen die Ursache des Befalls mit Rußtaupilzen darstellen.

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