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Eignungskriterien des Grundstücks

Fast kein Grundstück gleicht dem anderen. Seit vielen Jahren schon hat man kaum noch die Möglichkeit, ein Grundstück nach genauen eigenen Wünschen zu finden. In den Städten gibt es kaum noch welche oder die Preise sind unerschwinglich. Besser sieht es im allgemeinen noch etwas weiter vor der Stadt oder auf dem Land aus. Wie auch immer: Schon bei der Wahl des Grundstücks sollte nach Möglichkeit auf die spätere Gartengestaltung geachtet werden.


Die Topographie, also die Geländeform des Grundstücks, Größe, Zuschnitt und überhaupt die Lage sind entscheidende Auswahlkriterien. Im Folgenden werden wir mal auf verschiedene Grundstückslagen mit ihren typischen Gartenformen eingehen. Ideal und reizvoll wäre Süd- oder Westhang. Aber sowohl der Hausbau als auch die Anlage des Gartens ist hier aufwendiger als in der Ebene. Durch die Hangneigung und die dadurch bedingte Terrassierung von Teilflächen sind die Grundzüge der Gestaltung schon vorgegeben. Die Anzahl der Stufen, die Auswahl der Materialien für die Mauern oder die Nutzung zwischen den einzelnen Terrassen bleiben natürlich Ihnen überlassen.

Liegt das Grundstück in der Ebene, so sollte man nicht versuchen, daraus eine extreme Hügellandschaft zu machen. Denn diese Ebene bietet Möglichkeiten wie eine großzügige Rasenanlage, ein locker gepflanzter Hain aus Obstbäumen, eine Blumenwiese oder beispielsweise ein Schwimmbecken. Leichte Überhöhungen, die man bepflanzen kann, um den Raum zu teilen, sind schöne Gestaltungselemente.


In Tal-Lagen oder in der Nähe von Gewässern greifen wir dieses von der Umgebung vorgegebene Element auf und nutzen es für die Gartengestaltung. Sie können sich hier einen Teich oder Tümpel anlegen, vielleicht kombiniert mit einem Wasserlauf. Gibt es in Ihrem zukünftigen Garten bereits einen alten Baumbestand, so versuchen Sie diesen beim Bau so gut wie möglich zu schützen und in Ihre Planung zu integrieren. Damit hat man eine Gartenform die erst in 20 - 30 Jahren möglich wäre.


Abgesehen von Lage und Umgebung spielt natürlich auch die Größe eine entscheidende Rolle. Bei einem kleinen Grundstück muss man natürlich auf große Rasenanlagen oder Großgehölz verzichten. Hierfür eignen sich eher architektonische Elemente wie etwa gepflasterte Flächen, Wasserspiele oder Pergolen. Ganz allgemein kann man sagen, dass mit der Lage des Hauses im Grundstück die Gestaltungsmöglichkeiten des Gartens festgelegt sind. Hieraus ergeben sich z.B. die Größe und Art des Vorgartens, die Wegeführung von der Straße zum Haus und somit die Aufteilung der Restflächen.


Die Länge einer Auffahrt zur Garage z.B., die sich aus der Platzierung des Baukörpers ergibt, wirkt sich ganz entscheidend auf die Erstellungskosten aus. Aus den genannten Beispielen geht hervor, dass Grundstück und Haus eine Einheit bilden sollten, da sie eng mit einander verknüpft sind. Diese Einheit ist wiederum mit der Lage des Grundstücks verbunden.
Bei der Planung ist es deshalb von Bedeutung, dass man sich zuerst dem Garten widmet und anschließend dem Haus; was mit sich bringt, dass Garten und Haus zu einer Einheit verschmelzen. Vorteil ist, dass man noch mit relativ geringem Aufwand beide Teile aufeinander abstimmen kann.

Gartengestaltung

Wenn Sie Ihren Garten in seinen wesentlichen Teilen angelegt haben, gehen Sie daran, die Bereiche des Gartens, die dem Aufenthalt dienen können, oder solche, die Ihnen besonders attraktiv erscheinen, durch Wege zu verbinden. Die Wegbreite richtet sich nach der Grundstücksgröße und nach Ihren persönlichen Ansprüchen. Ähnlich muss die Frage nach dem Belag geklärt werden. Gerade hier gibt es ganz erhebliche Kostenunterschiede; dennoch müssen repräsentative Beläge nicht immer die teuersten sein und vor allem müssen diese noch lange nicht zu Ihrem Gartenentwurf passen.

Gartenwege, Platten und Pflaster....
Sehen Sie sich in Ihrer Umgebung um; vielleicht können sie einen passenden Belag ausmachen und dies als Anregung für ihren Garten aufgreifen. Bevor man nun mit der Befestigung oder z.B. mit einer Kiesschüttung beginnt, wird die Wegeverbindung mit Pflöcken ausgesteckt, damit man sieht, ob sich der Weg in übrige Anlagen harmonisch einfügt. Dann wird der sogenannte Wegekoffer ausgehoben, ein Graben, in den der jeweils benötigte Schichtenaufbau eingebracht wird.


Die wichtigeren Wege brauchen bereits auf der nun offenliegenden Sohle ein Gefälle. Normalerweise genügt es dabei, eindringendes Wasser vom Haus wegzuleiten; im Hanggelände sollte das Wasser bereits auf der Bergseite in eine Drainageleitung geleitet werden, damit der Weg nicht überflutet wird. Die Tiefe des Wegekoffers richtet sich nach Art des Belages; die verschiedenen Möglichkeiten können den folgenden Abschnitten entnommen werden.

Pflaster
Die meisten gräulichen Pflastersteine, ob Naturstein oder Klinker, liegen von selbst nicht fest, weil sie kleine Oberflächen haben und zudem leicht sind. Bevor eine Fläche gepflastert wird, kann man die Steine probeweise auslegen, um herauszufinden, ob das gewählte Fugenbild dem gewünschten Effekt entspricht. So wirkt z.B. ein Weg oder eine Terrasse mit langen, geradlinigen Fugen architektonischer und länger, als einer mit querverlaufendem Fugenbild. Normalerweise werden Pflasterflächen eingefasst, um die seitlichen Ränder zu stabilisieren. Geeignet sind Grobkiesel, Betonkantensteine oder hochkantgestellte Steine des jeweiligen Belages. Für einen dauerhaften Belag brauchen Sie hartgebrannte Pflasterklinker, die härter als Mauerziegel sein müssen, um der Frosteinwirkung standzuhalten. Pflasterklinker können auf viele Arten verlegt werden. Je größer das Format ist, desto sorgfältiger muss das Pflaster verwendet und in den Garten eingeplant werden. Entwickeln Sie selbst ein Muster.

Holzpflaster

Pflaster kann aber auch aus Holz sein. Meist wird es in quadratischen Formen angeboten. Auf jeden Fall muss man darauf achten, dass es kesseldruckimprägniert ist. Gerade in Verbindung mit Holzdecks ist ein solches Pflaster eine gediegene Ergänzung. Die Technik des Verlegens ist dieselbe wie bei anderen Pflasterungen.

Verbund-Pflaster
In den letzten Jahren hat das Betonverbund-Pflaster einen enormen Aufschwung erlebt. Betonpflastersteine sind in vielen Formvariationen und Farben im Handel. Sie sind vergleichsweise günstig im Einkauf, schnell zu verlegen und absolut witterungsbeständig, jedoch, auf großen Flächen verlegt, oft unbefriedigend. Sehr gut sind solche Kunstpflastersteine zur Ergänzung oder zum Fugenschluss von anderen Belägen geeignet.

Platten

Die Alternative zu Pflasterungen sind Plattenbeläge. Die zu verwendende Plattenart hängt vom Charakter des Gebäudes und vom Stil des Gartens ab. Natürlich spielt auch der Preis eine Rolle. Der Zierwert sollte der Wertigkeit der jeweiligen Fläche angepasst werden, d.h., an untergeordneten Stellen können Plattenmaterial und Verlege-Art einfach gehalten werden. Wenn Sie Gartenplastiken oder einfach schöne Gegenstände aufstellen wollen, liefert ein Plattenbelag den richtigen Hintergrund.

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