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 STAUDEN 

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Fortsetzung...

Im Gegensatz zur freien Natur, wo die Pflanzen sich da ansiedeln, wo es am günstigsten ist, sind sie im Garten, also einem künstlichen Lebensraum, auf unsere Hilfe angewiesen. Es ist von uns abhängig ob sie am geeigneten Standort stehen und sich entfalten können. Denn nur an einem sonnigen Platz wird eine lichthungrige Staude zur vollen Pracht gelangen. Je haltbarer eine Pflanze ist, umso wichtiger ist die richtige Standortwahl. Um sich viel Ärger und Enttäschung zu ersparen, sollte man seinen Garten vor der Pflanzung genauestens in Augenschein nehmen. Für die Ortswahl ist es erforderlich die Eigenschaften der einzelnen Stauden zu kennen.

Licht und Schatten...
Für das Wachstum der grünen Pflanzen spielt das Licht eine gravierende Rolle, denn durch die mit dem Licht stattfindende Photosynthese, wird Energie gewonnen. Diese Energie wird für das Wachstum und weitere Entwicklung dringend gebraucht. Obwohl die Sonne jedes Jahr die gleiche Menge an Licht liefert, bedeutet dies aber nicht, dass jede Stelle die gleiche Menge Licht abbekommt. Dies ist der Grund dafür, dass manche Pflanzen sich über Jahre diesen Lichtverhältnissen angepasst haben, d.h. manche brauchen viel Licht, andere Sorten kommen mit weniger aus. Was allerdings nicht bedeutet, dass eine Pflanze völlig ohne Licht auskommt, nicht mal die Schattengewächse, wie Farne, Elfenblume (Epimedium), Funkien (Hosta) und Eisenhut (Aconitum).
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Gartenstauden benötigen unterschiedliche Lichtverhältnisse. Die meisten Arten aus der alpinen Flora bevorzugen eine Stelle im Garten an der die Sonne lange scheint. Stauden aus Waldgebieten sind schattige Standorte gewohnt und würden in der prallen Sonne regelrecht verbrennen, deshalb auch Schattenstauden genannt, wie Riesenglockenblume, Schafgarbe, Taglilie und Schleierkraut.

  • Vollsonnig: Die Pflanze erhält den ganzen Tag Sonne

  • Sonnig: Die Pflanze erhält von morgens bis abends überwiegend Sonne.

  • Absonnig: Der Garten ist die meiste Zeit hell, es findet aber keine direkt Sonneneinstrahlung statt.

  • Halbschattig: Morgens Sonne, nachmittags Schatten oder umgekehrt.

  • Schattig: Der Garten liegt ganztags im Schatten.

Wärme und Kälte...
Die Sonne spendet nicht nur Licht, sondern auch Wärme. Je nach Einstrahlung können sich Luft und Boden unterschiedlich stark aufwärmen. So merkt man ganz deutlich beim Spaziergang im Wald, Temperaturunterschiede zwischen sonnigen und schattigen Stellen. Die Pflanzen sind je nach Herkunft an jahreszeitliche Klimaunterschiede angepasst. Doch auch verschiedene Situationen innerhalb des Gartens haben Einfluss auf das Wachstum der Stauden. Solche Phänomene zeigen sich z.B. häufig in Steingärten, wo Gesteinsbrocken durch ihre Erwärmung am Tag, nachts als Heizung fungieren und somit für empfindliche Arten besonders geeignet ist.
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So erwärmt sich ein dunkler Boden schneller als ein heller. Der Austrieb im Frühjahr ist weitestgehend von dieser Erwärmung abhängig. Ein lockerer, warmer Boden bietet den Pflanzen bessere Startchancen als ein fester, kalter. Stauden die viel Wärme benötigen, sollten daher in einen humusreichen, sandig-lehmigen Boden gepflanzt werden, wie Türkenmohn (Papaver orientale), Bartiris (Iris-barbarta-Hybriden) oder Männertreu (Eryngium). Dagegen fühlen sich z.B. Prachtspiere(Astilben- Arten) und andere Arten an kühleren und schattigeren Plätzen wohler.

Feuchtigkeit und Trockenheit
Das Wasser hat viele verschiedene Aufgaben; zum einen hält es den Pflanzenkörper straff und aufrecht, zum anderen ist es Transportmittel für Nährstoffe zu den Organen. Deshalb ist es ein wichtiger Grundbaustein für die Photosynthese. Gerade bei Pflanzen wird ein Wassermangel schnell deutlich -sie welken. Doch das gleiche Symptom ist sichtbar, wenn zuviel Wasser vorhanden ist, weshalb eine regelmäßige Kontrolle angebracht ist. Stauden haben sich nicht nur auf verschiedene Klimazonen und Standorte eingestellt, sondern auch auf die dort vorhandene Feuchtigkeit.
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Sowohl in der Natur als auch im Garten ist ein Standort mit der jeweils erforderlichen Bodenfeuchtigkeit notwendig; normalerweise ist dies über den Niederschlag geregelt, notfalls muss man regelmäßig gießen. Es gibt jedoch auch Arten, die perfekt an die Trockenheit angepasst sind, wie Küchenschelle (Pulsatilla vulgaris), Ausdauernder Lein (Linum perenne) oder auch Kartäuser Nelke (Dianthus carthusianorum). Viel Arbeit und Gießen läßt sich vermeiden, wenn von vornherein der richtige Standort gewählt ist.

  • Nasser Boden: Mehr Wasser vorhanden, als die Erde aufnehmen kann.

  • Feuchter Boden: Er ist ganzjährig feucht.

  • Frischer Boden: Dieser fühlt sich meist feucht an, kann aber zwischenzeitlich trocken sein.

  • Trockener Boden: Im Wurzelbereich nur sehr wenig Feuchtigkeit.

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