Waterkeep
...und Ihre Pflanzen sind glücklich.
Start  ≈  Waterkeep©  ≈  Enzyklopädie  ≈  Produkt-Info  ≈  Anwendungs-Anleitung  ≈  Referenzen  ≈  Shop  ≈  FAQ  ≈  Login
 STAUDEN 

Wissenswertes
Pflege & Schnitt
›› Pflege
›› Schnitt
Standort & Pflanzung
›› Standort
›› Pflanzung
Enzyklopädie
‹‹ zurück
Wissensdatenbank

Der Boden

Dass der Boden im Garten eine überaus wichtige Rolle spielt, wurde schon des öfteren erwähnt. Er fungiert als Wasserspeicher und hält Nährstoffe bereit und bietet daneben den Pflanzen auch noch Halt. Um sehr schnell Informationen über den Bodenzustand zu erhalten, nehmen Sie mit dem Spaten eine größere Bodenprobe. Befinden sich darin mehrere Regenwürmer, handelt es sich um einen humusreichen Boden.
Handelt es sich um einen schweren tonigen Boden, sollte dieser regelmäßig gelockert werden, da sie sonst bei Wasserzufuhr aufquellen und anschließend wieder schrumpfen. Hierbei können die Bodenteilchen einen solchen Druck aufbauen, das die Wurzeln beschädigt werden können. Durch Unterbringen von Humus kann hier Abhilfe geschaffen werden. Hauswurz, Silberdistel oder Sonnenröschen bevorzugen dagegen einen leichten Boden. Andere Arten wie Schaublatt, Sumpfdotterblume oder Blutweiderich lieben einen schweren Boden und bevorzugen Kühle und Feuchtigkeit.
Um eine gute Bodenanalyse durchführen zu können, sollten von unterschiedlichen Stellen des Gartens Proben entnommen und gemischt werden.

Fortsetzung...
Manche Pflanzen sind in der Lage, sich den Bodenverhältnissen anzupassen. Löwenzahn bildet in lockerer Erde lange, kräftige Pfahlwurzeln, in flachgründigen, verdichteten Böden mehrere verkrümmte, kurze Wurzeln. Auch nahe verwandte Stauden haben manchmal ganz unterschiedliche Bedürfnisse, wobei z.B die Heidenelke nur auf saurem Boden wächst, die Kartäuser Nelke jedoch basischen benötigt.
Basische und saure Böden

Ein ebenso wichtiges Kriterium für den Standort ist der Säuregrad oder auch pH-Wert genannt. Er läßt sich nicht einfach durch Betrachtung feststellen, sondern bedarf einem Test, welche im Fachhandel angeboten werden. Die Wertung geht von 0 bis 14, wobei 7 den 0-Punkt darstellt, also den neutralen Wert. Je höher der pH-Wert, um so alkalischer ist der Boden, bei niedrigem Wert haben wir eine saure Erde. Die meisten Arten möchten einen pH-Wert zwischen 5,5 und 8. Liegt der Wert in einem anderen Bereich, sind bestimmte Nährstoffe nicht mehr vorhanden und die Stauden weisen Mangelerscheinungen auf. Einige Arten haben sich Vorteile verschafft, in dem sie sich Extremwerten gut angepasst haben, wie Erika (Ericacae), Herbstenzian (Gentiana sinoornata) und Scheinmohn (Meconopsis-Arten), die sauren Boden benötigen. Kalkboden (basisch) ist erforderlich bei z.B. Blutroter Storchschnabel (Geranium sanguineum), Glockenblume (Campanula-Arten) oder Kugelblume (Globularia punctata).

weitere Info...
Unter der Rubrik: Zwiebel & Knollen, finden Sie weitere ausführliche Informationen zum Thema Boden. Sollten dennoch Fragen bestehen bleiben, so senden Sie uns eine Email oder stellen Sie Ihre Frage in unserem Forum.
© 2019 by Waterkeep   -   Kontakt · Anfahrt · Datenschutzerklärung · Impressum