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Kübelteich- und Fertigbeckengestaltung

Heute stellt man fest, dass es eigentlich nur zwei sinnvolle und praktische Bauweisen im Teichbau gibt:

  • Das Verwenden von vorgefertigten Kübeln und Becken.
  • Die Teichmuldenverkleidung mit Spezialfolie.
Früher hingegen hat man beim Selbstbau von Gartenteichen Beton, glasfaserverstärkten Kunststoff und auch Lehm oder Ton zum Abdichten der Teichwanne verwendet.

Kübelteich...
Haben Sie einen kleinen Garten, möchten aber nicht auf das Element Wasser verzichten, so empfehlen wir Ihnen den Kübelteich. Hierzu können Sie runde oder auch rechteckige PVC-Mörtelkübel verwenden. Eine sehr kostengünstige Möglichkeit um das Element Wasser in den Garten zu holen, oder auch für Balkon und Terrasse. Diese Kübel lassen sich sehr einfach verleiden und auch auf Rollen platzieren, damit Sie bei Bedarf leicht zu verstellen sind. Dieser Mini-Wassergarten wird dann noch mit einer kleinen Springbrunnenpumpe versehen. Mit einigen schönen Pflanzen oder auch mit Steinen besetzt bietet diese Variante ein attraktives Bild auf jeder Terrasse.
Teichschaleneinbau Schritt 1...

Ideal für kleine Gartenteiche sind die im Handel angebotenen Fertigteichwannen zum Eingraben. Dazu wird eine Mulde ausgehoben, die der Form des starren Beckens entspricht. Dabei ist zu beachten, dass die Mulde auch in der Tiefe den Maßen des Beckens entspricht.

Einbau Schritt 2...
Um Hohlräume unter der Wanne zu verhindern, ist es sehr sinnvoll, die Mulde mit Sand sorgfältig einzuschlämmen, denn je größer die Teichwanne ist um so größer ist die Gefahr von Hohlräumen. Unter Einsatz von einem Holzbalken kann die Erde an den Seiten gut verdichtet werden.
Einbau Schritt 3...

Während die Teichwanne eingepasst und eingeschlämmt wird, wird nun das Wasser nach und nach eingelassen um zu verhindern, dass das Becken aufgeschwemmt wird. Hierbei sollten Sie darauf verzichten, große Mengen Regenwasser einzulassen, da dies u.U. durch starke Verschmutzung schlechte Werte aufweist. Füllen Sie anfangs nur 1/3 des Teiches auf, damit man problemlos die Pflanzen einsetzen kann.

Einbau Schritt 4...
Dieser Schritt besteht darin die Umrandung fertig einzuschlämmen und mit Kies und größeren Steinen abzudecken. Gleichzeitig kann man den Teich komplett auffüllen. Außerdem wird an dieser Stelle die Uferbepflanzung durchgeführt. Achten Sie darauf, dass im hinteren Bereich die höheren Pflanzen gesetzt werden, damit diese später nicht die Sicht auf den Teich versperren.
Einbau Endergebniss...

Wie aus dem Bild deutlich hervorgeht, ist bei richtiger Pflanzung von der Kunststoffwanne nichts mehr zu sehen. Ein Ergebnis, dass sich sehen lassen kann und seinem Besitzer sehr viel Freude bereiten wird. Dieses Biotop wird zum Zentrum und Blickfang des Gartens, außerdem werden sich viele Lebewesen von ganz alleine ansiedeln, wodurch Sie automatisch ein kleinen Beitrag zum Umweltschutz geleistet haben. Vielen Dank dafür.

Der Folienteich Schritt 1...
Jeder der sich für einen Folienteich entscheidet kann Größe, Form und Tiefe selbst bestimmen. Haben Sie sich für eine Form entschieden, werden die Umrisse mit Markierungspflöcken abgesteckt, wonach Sie mit dem Aushub beginnen können. Je nach Größe empfiehlt es sich, einen Bagger zu mieten, da hierbei große Mengen an Erde bewegt werden müssen. Danach werden die Feinarbeiten von Hand erledigt. Eventuell anfallende Grassoden legt man beiseite und hält sie feucht. Damit decken Sie den Teichrand später ab. Überschüssige Erde kann für einen Bachlauf, Hügel oder Hochbeet benutzt werden.
Folienteich Schritt 2...

Sind alle groben Erdarbeiten abgeschlossen, sollte man überprüfen ob der Teichrand rund herum die gleiche Höhe hat. Um dies zu machen legt man ein Richtscheit mit einer Wasserwaage über das Becken. Verfügen sie über einen größeren Teich, ist dies mit Hilfe einer Schlauchwaage zu erledigen, die es in jedem Bauhandel zu erhalten ist. Die Schlauchwaage besteht aus einem durchsichtigen mit Wasser gefüllten Schlauch.

Anschließend sollte der Untergrund sorgfältig von Steinen, Wurzeln und sonstigen spitzen Gegenständen entfernt werden, damit eine Beschädigung der Teichfolie vermieden wird. Unter die Teichfolie kann aber zusätzlich eine dicke Sandschicht oder ein Polstervlies gelegt werden.

Folienteich Schritt 3...
Um die Folie zu verlegen, sollte es an diesem Tag mindestens 15° C sein. Das macht die Folie weicher und sie lässt sich leichter verlegen. Nachdem sie auseinander gezogen und ausgebreitet über der Teichmulde liegt, sollte nach und nach Kies als Bodengrund eingefüllt werden. Lässt man nun langsam Wasser dazu laufen, setzt sich die Folie fest an den Untergrund.

Während das Wasser steigt, werden Pflanzzonen mit Hilfe von Kunststoff oder Kokosmatten am Böschungsrand angelegt. Ist der Teich nun ganz mit Wasser gefüllt, so sollte man der Folie noch einige Tage Zeit lassen, bevor man überschüssige Materialien entfernt, um sich ganz in die Mulde setzen zu können. Dann sollte man auch erst mit der Randgestaltung beginnen.

Alternative Methode...

Sollten Sie sich davor scheuen, viel graben zu müssen, so besteht auch die Möglichkeit den Teich "hochzulegen". Hierzu bieten sich Böschungselemente aus Beton, imprägnierte Palisaden oder trocken aufgeschichtete Steine an. Ein weiterer Vorteil dieser Bauweise besteht darin, dass die über Normalniveau liegende Wasseroberfläche ein Beobachten des Lebens im Gartenteich erleichtert. Bedenken Sie aber auch, dass beim Zufrieren, die Eisdecke erheblichen Druck auf senkrechte Wandungen ausübt. Deshalb sollte bei einem "hochgelegten" Teich die Mitte doch etwas vertieft werden und die Ränder mit Erdreich zu einer flachauslaufenden Mulde geformt werden. Zu dieser Form von Teich finden Sie unter der Rubrik: Entwurf noch mehr Informationen.

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