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Wissensdatenbank

Aloe (Aloe spec.)

Beschreibung und Herkunft:

Aloearten wachsen als Zimmerpflanzen meistens in Form einer Rosette, es gibt sie aber auch baumförmig. Die Blätter sind dickfleischig, lanzettlich in ihrer Form und laufen nach vorn spitz zu. Der Blattrand ist mitunter gezähnt und die Blätter gefleckt. Die röhrenförmigen Blüten stehen meist in nickenden Trauben in den Blattachseln und sind meist rot oder orange gefärbt. Die Pflanze führt einen bitteren Saft. Aloe stammt aus Afrika.

Giftstoffe, Wirkung und Symptome:

Die Pflanze enthält Aloine und hat eine stark abführende Wirkung, die bereits nach 0,1 - 0,2 g der Pflanze (Aloe vera) einsetzen kann. Die meisten Vergiftungen sind auf Mißbrauch der Pflanze oder auf übermäßige Anwendung von aloehaltigen Abführmitteln zurückzuführen. So kommt es bei Aufnahme starker Dosen zu Darmblutungen, blutigem Harn und zu Hämorrhoiden. Bei Frauen kann eine Vergiftung auch zu Uterusblutungen führen und bei Schwangeren zum Verlust der Leibesfrucht. Bei entsprechend starker Vergiftung ist auch der Tod nicht ausgeschlossen.

Heilwirkung und Medizinische Anwendung:

In der Homöopathie verwendet man meisten Aloe vera, unter anderem bei Magen- und Darmentzündungen, Durchfall und gegen Hämorrhoiden. Die Pflanze ist auch Bestandteil in Abführmitteln und ist als Pflegemittel in Kosmetika enthalten.

Name:

Gebräuchlich ist meistens der eingedeutschte Gattungsname, teilweise wird die Pflanze aber auch Bitterschopf genannt. Der Name Aloe kommt vom arabischen alloeh und dem hebräischen halal für glänzend und bitter, womit er sich auf die glänzende Blattoberfläche und den Geschmack des Saftes bezieht.

Geschichtliches:

Der Aloe ist schon in der Antike bekannt gewesen. Dioscurides empfiehlt die Pflanze unter anderem bei Verstopfung, Blutfluß, als Wundheilmittel und bei Hämorrhoiden. Auch die Kräuterbücher des Mittelalters beschreiben die Pflanze und ihre Wirkung.


Alpenveilchen (Cyclamen persicum)
Beschreibung und Herkunft:
Das Alpenveilchen zählt zu den beliebtesten Topfpflanzen. Es blüht in den Farben rot, rosa und auch in weiß. Die 5 Blütenblätter einer Blüte sind nach hinten gebogen und sitzen auf etwa 20 cm langen Stengeln. Die Blütezeit ist von August - April. Die Laubblätter sind herzförmig und gezeichnet.
Die Pflanze kommt aus Kleinasien.

Giftstoffe, Wirkung und Symptome:

Vor allem in der Knolle des Alpenveilchens finden sich Triterpensaponine, unter anderem das Cyclamin. Bereits 0,2 g der Knolle lösen erste Vergiftungserscheinungen aus und 8 g gelten als tödliche Dosis! Die Symptome sind Übelkeit und Erbrechen, Schweißausbrüche sowie starke Magenbeschwerden mit Durchfällen. Weiterhin kommt es zu Kreislaustörungen und bei tödlichen Dosen erfolgt Atemlähmung. Der Saft wirkt auch äußerlich entzündlich auf die Haut und auf die Augen. Im Mittelmeergebiet werden die giftigen Knollen zum Fischfang verwendet.

Name:

Der Gattungsname Cyclamen stammt von dem griechischen Wort kyklos für Scheibe oder Kreis und bezieht sich auf die scheibenförmige Wurzelknolle.
Der Artname verweist auf die Herkunft der Pflanze.


Azalee (Rhododendron simsii)

Beschreibung und Herkunft:

Azaleen blühen meist rot bis rosa. Die Blüten sind glockig oder trichter-förmig und sie stehen gewöhnlich in Doldentrauben. Die Laubblätter sind oval und ledrig. Die Pflanzen wachsen buschig und haben oft einen kleinen Stamm. Es gibt sie in mannigfaltigen Zuchtformen zu kaufen.
Die Stammform kommt aus China.

Giftstoffe, Wirkung und Symptome:

Azaleen enthalten, wie auch die freiwachsenden Rhododendronarten Acetyl-andromedol. Die Symptome einer Vergiftung sind Übelkeit, Erbrechen, Entzündungen von Magen und Darm mit Durchfällen und Krämpfen. Es kommt zum Kribbeln der Haut, zu Schweißausbrüchen und zu verlangsamter Herztätigkeit sowie zu Störungen des Herzschlages.

Name:

Früher wurden die Pflanzen zu der Gattung Azalea gezählt und der Name hat sich insbesondere für die Zimmerpflanzen erhalten. Ihre eigentliche Gattung ist Rhododendron, was übersetzt Rosenbaum heißt. Der Name Azalee entstammt dem griechischen azaleos für trocken und dürr und weist auf ihr natürliches Vorkommen hin.


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