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Wissensdatenbank

Qualität allgemein...

Qualitätsmaßstäbe sind unabhängig von ihrer Angebotsform - für alle Gartenrosen gültig. Der Bund deutscher Baumschulen e. V. - der Berufsverband der Baumschulen - hat für seine Mitgliedsbetriebe Gütebestimmungen für Rosen definiert, die europaweit anerkannt sind und in allen Handelsstufen akzeptiert werden.


Veredelte Rosen werden in zwei Güteklassen, A und B, unterteilt
Rosen der Güteklasse A müssen neben einem gut verzweigten Wurzelwerk mindestens drei kräftige Triebe aufweisen, wovon mindestens zwei der Veredlungsstelle entspringen müssen. Der dritte Trieb darf bis zu 5 cm über der Veredlungsstelle ansetzen.

Rosen der Güteklasse B sind gleichfalls mit gut verzweigtem Wurzelwerk anzubieten und müssen mindestens zwei der Veredlungsstelle entspringende Triebe haben.

Die Anzahl der Triebe ist kein Maßstab für die Wüchsigkeit einer Rose, sondern drückt die Vorstellung von einer idealisierten Qualitätsrose aus. Eine Rose der Güteklasse B ist nicht weniger wüchsig als eine A-Rose, letztere bringt jedoch mehr Holzsubstanz und Triebreserven mit.

Stammrosen der Güteklasse A besitzen mindestens drei stark entwickelte, aus zwei Veredlungsstellen entspringende Triebe. Der Stamm ist kräftig und gerade gewachsen und weist eine gute Faserwurzel-Bildung auf. Der Stamm-Durchmesser, unmittelbar unter der Veredlungsstelle gemessen, beträgt mindestens 9 mm. Kronen von Stammrosen der Güteklasse B sind nur aus einer Veredlung gewachsen und haben mindestens zwei normal entwickelte, aus der Veredlungsstelle entspringende Triebe.
Die innere Qualität ...

Der Rosenkauf ist und bleibt Vertrauenssache, die sowohl die umweltgerechte Anzucht beim Produzenten als auch die fachgerechte Behandlung der Rosen im Handel voraussetzt.

Bestimmte Merkmale einer Rose lassen Rückschlüsse auf ihre innere Güte zu.

Triebe:

Qualitätsrosen haben festes und glattes Triebholz, niemals eingeschrumpeltes. Dabei ist nicht die Dicke der Triebe entscheidend, sondern ihre Härte. Beim Rückschnitt der Triebe muß ein Widerstand deutlich spürbar sein.

Wurzeln:

Wurzeln vertrocknen um ein Vielfaches schneller als oberirdische Triebteile. Ihr Schutz vor Wind und Sonne ist oberstes Gebot. Intakte Wurzeln zeigen - nach leichtem Ankratzen - unter der „Pelle" eine weißliche Farbe.

Wurzelnackte Pflanzen...
Angebotsform mit langer Tradition. Die Rosen werden im Zustand absoluter Ruhe vollkommen verpackungsfrei ab Oktober angeboten.
Die ungeschützte Rose muß peinlich genau vor direkter Sonne und austrocknenden Winden geschützt werden.
Beutelverpackte Rosen

Häufige Angebotsform für den SelbstbedienungsVerkauf. Die Wurzeln sind in ein feuchtigkeitsspendendes Material eingewickelt, die gesamte Rosenpflanze, steckt zusammen mit einem großen Farbbild in einem Folienbeutel. Das Tauchen der Triebe in Spezialwachs reduziert die Verdunstung der Pflanzen auf rosenschonende Weise. Niemals das Wachs mit Gewalt entfernen, mit dem Austrieb der Rose fällt es von alleine ab.
Der Rosenfreund achtet beim Kauf auf frische Ware, d. h. die Rose ist nicht vorzeitig ausgetrieben.

Wurzelballierte Rosen (Plant-o-fix)
Moderne Angebotsform, bei der die Wurzeln der Rose in einen Erdballen gepackt sind. Der Ballen wird mit einem Drahtgeflecht zusammengehalten. Da der Ballen beim Pflanzen nicht zerstört wird, wächst die wurzelballierte, eventuell bereits belaubte Rose ohne Unterbrechung weiter.


Containerrosen...

Mobilste Angebotsform. Die Rose ist in einen Topf mit mindestens zwei Liter Volumen eingetopft. Man sieht was man kauft. Die Qualitäts-Containerrose ist im Topf gut durchwurzelt. Sie erfordert einen längeren Produktions- und höheren Transportaufwand und ist deshalb teurer als andere Angebotsformen der Rose.


ADR-Prädikat
Woran kann der Gartenfreund relativ robuste Rosensorten erkennen? Eine Leitlinie ist das ADR-Prädikat. Grundlage ist die neutrale ADRRosenprüfung (Allgemeine
Deutsche Rosenneuheiten-Prüfung), die seit 1950 durchgeführt wird. Vater der ADR ist Wilhelm Kordes II. Aufgabe der Prüfung ist die Selektion pflanzwerter Rosensorten. Dazu werden die Rosen vieler Rosenzüchter über drei Jahre - ohne den Einsatz von chemischen Pflanzenschutz-Mitteln geprüft und bewertet.

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