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Faktor Wasser

Das Laub „durstiger" Rosen ist anfälliger für einen Pilzbefall (Mehltau), stauende Nässe dagegen führt zum „Erstickungstod" der Wurzeln - bei der Bewässerung der Rosen kommt es also auf das Wieviel und Wie entscheidend an.

In trockenen Sommermonaten können besonders junge, noch nicht tiefverwurzelte Rosenstöcke unter Wassermangel leiden. Zur Abhilfe legt man einen Gartenschlauch in die Beete und wässert ausgiebig und durchdringend. Falsch ist es, die Rosen über das Laub zu besprenkeln, denn damit öffnet man einem aggressiven Schadpilz, dem Sternrußtau, Tür und Tor. Die zusätzlichen Wassergaben werden ab September eingestellt, damit die Triebe der Rose zur Ruhe kommen und zwecks Frosthärte - verholzen können.

Dünger
Rosen brauchen viel Nährstoffe, insbesondere wenn sie durch häufige Schnittmaßnahmen - beispielsweise bei Schnittrosen für die Vase - sommerlang neue Triebe aufbauen sollen. Vorab zwei Hinweise:

1. Feste Dünger niemals über Blatt oder Blüte der Rose, sondern immer über dem Boden ausbringen.

2. die Herstellerangaben auf der Packung beachten.



Bewährte Düngerarten...

Hornspäne:

Organische Stickstoff-Quelle. Je 80 g pro Quadratmeter im Frühjahr und Herbst verteilen, danach flach einhacken.

Blaukorn:

Ein preiswerter, guter Rosendünger. Es handelt sich um ein hochwirksames Konzentrat an Nährstoffen in leicht wasserlöslicher Form. Auf exakte Dosierung laut Herstellerangaben ist zu achten, da ein Zuviel von der Rose nicht verwertet werden kann und innerhalb kurzer Zeit in tiefere Bodenschichten ausgewaschen wird. Zeitpunkt der Gabe ist März und Juni. Ab Mitte Juli keinen mineralischen Dünger mehr geben.

Depotdünger:
Ab Mitte Mai in Pflanzennähe ausbringen und leicht einarbeiten, Mengen lt. Herstellerangaben. Die Langzeitdünger, wie sie auch genannt werden, sind ebenfalls mineralische Dünger. Durch die Ummantelung der Düngerkörner mit einer halbdurchlässigen Harzhülle geben sie ihre Nährstoffe sehr langsam und temperaturabhängig ab. Bei niedrigen Temperaturen im Herbst oder Winter wenn die Rose keine Nährstoffe aufnimmt - werden auch keine Nährstoffe freigesetzt, eine Auswaschung wird unterbunden.

Kali:

Ist im guten Kulturboden meist ausreichend vorhanden. Mangelt es jedoch an Kali, leidet die Holzreife und die Rose wird frostempfindlicher. Kali reguliert den Wasserhaushalt und den Stoffwechsel der Rosenpflanze. Düngung ab Ende August bis Anfang September.

Mulchen:

Eine feuchtigkeitsspeichernde Mulchschicht ist nur in sommertrockenen, niederschlagsarmen Gebieten von Vorteil.


Frostschutzmethoden...
Stickstoff:

Übertriebene Stickstoffgaben im Sommer mindern die Holzreife der Rosen und somit deren Frosthärte.

Anhäufeln:

In rauhen Gegenden werden Edel-, Beet- und Zwergrosen mit dem sie umgebenden Boden, notfalls mit Lauberde oder Gartenkompost, angehäufelt. Eine Decke aus Fichten-, Tannenoder Kiefernreisig (auch Stroh) bricht kalte Kontinentalwinde. Die Schutzdecke kann bei Beetrosen auch komplett über die Pflanzen gelegt werden.

Strauchrosen:

Nadelreisig davorstellen.

Fortsetzung...

Kletterrosen:

Nadelreisig hineinhängen oder Triebe mit Stroh einpacken.

Stammrosen:

Kronen alter Stammrosen mit Sackleinen bzw. Nadelreisig einpacken, niemals mit Plastikfolien. Auch perforierte Folie ist ungeeignet. In besonderen Frostlagen hat sich das Umlegen der Stämme bewährt.

Der Stamm wird über die Zapfenschnittstelle zum Boden gebogen, mit Haken befestigt und mit Reisig dick abgedeckt. Der Stamm ist besonders vor Sonne und Wind zu schützen. Am besten zusätzlich mit Boden bedecken.


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