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Aussaat der Kakteen...

Die Vermehrung von Kakteen aus Samen reizt nicht nur den noch jungen Kakteenfreund. Gerade den erfahrenen Liebhaber lockt immer wieder die Aussaat und das Keimen der oft staubfeinen oder bis zu 0.5 cm grossen, in Form und Farbe verschiedenen Samenkörner. In feingesiebter Kakteenerde oder noch besser in mineralischen Substanzen ausgesät, warm und feucht gehalten, schlüpft der noch unbewehrte Nachwuchs manchmal schon nach wenigen Stunden aus den Samenhüllen.

Das Gross keimt allerdings erst nach Tagen, und manche, wie z. B. Opuntien, benötigen Wochen und Monate dazu. Natürlich wird es Jahre dauern, bis aus den noch winzigen Sämlingen erwachsene und damit auch blühfähige Pflanzen geworden sind. Eine bewährte Aussaatmethode: Vierecktöpfe aus Kunststoff mit mineralischem Substrat füllen und in eine wasserdichte Schale stellen. Samen von einem Stück Papier gleichmässig aufstreuen und gerade soviel abdecken, das sie rundum eingebetet sind.

Das zum Keimen erforderliche Wasser am Schalenrand zugiessen, damit es bei bedarf aufgesaugt werden kann. Eine Heizplatte sorgt für die erforderliche Keimtemperatur, eine darübergelegte Glasplatte für die zum Keimen nötige gespannte, also feuchtwarme Luft.

Stecklingsvermehrung...
Am einfachsten lassen sich manche Kakteen durch bereits vorhandene, an der Mutterpflanze nicht selten schon bewurzelte, sogenannte "Kindel" oder Ableger vermehren. Man dreht sie im Frühjahr einfach ab und setzt sie in möglichst feingesiebte Kakteenerde. Sie wurzeln sich rasch an und haben vor allem den Vorteil, das sie genau gleich sind wie ihre Eltern.

Dies ist auch bei Stecklingen der Fall. Überhaupt können viele Kakteen, mangels eines Sprosses oder Samens nur durch abschneiden von Triebteilen vermehrt werden. Dazu werden vorjährige, also ausgereifte Triebe mit einem scharfen Messer abgetrennt, einige Tage abgetrocknet und dann in eine trockene, sandig-humose Erde eingepflanzt.

Die Behandlung der Schnittfläche mit granulierter Holzkohle, verhindert Fäulnis und beschleunigt die Wurzelbildung. Öfters übersprühen zeigt bereits nach wenigen Wochen den Erfolg: einen gut bewurzelten Steckling.


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