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Pflanzen, die mit Vorsicht zu genießen sind...

Viele der Pflanzen, mit denen wir leben sind nicht ungefährlich. Sie können Stoffe enthalten, die zu Hautreizungen oder Vergiftungen führen können. Allergiker sollten sich daher besonders vorsehen.
Nun lassen sie sich die Freude nicht verderben, denn bei der richtigen Handhabung kann nichts passieren. Um jegliche Gefahr zu vermeiden, sollten bei der Pflege Gummihandschuhe getragen werden. Pflanzensäfte sollten nicht in die Augen, den Mund oder in offene Wunden gelangen.

Leben kleinere Kinder im Haus, sollte auf gefährliche Pflanzen verzichtet werden. Ebenso sollte auf giftige Pflanzen verzichtet werden, wenn Haustiere vorhanden sind. Diese knabbern gerne an Pflanzenteilen.

Pflanzen mit hautreizenden Stoffen...
In dem weißen Saft der Wolfsmilchgewächsen sind hautreizende Stoffe enthalten, die auf der Haut Ekzeme auslösen können. Dieser Saft kann sehr leicht bei Verletzung der Pflanzen auf die Haut gelangen. Zu dieser Pflanzenfamilie gehören beliebte Pflanzen wie der Weihnachtsstern ( Euphorbia pulcherima), Christusdorn (Euphorbia milli), Wunderstrauch (Codiaeum variegatum) und Katzenschwanz (Acalypha hispida).

Auch einige Aronstabgewächse enthalten einen giftigen Zellsaft wie z.B. Dieffenbachie (Diffenbachia), Kolbenfaden (Aglaonema), Flamingoblume (Anthurium), Fensterblatt (Monstera deliciosa); Baumfreund (Philodendron) und Zimmerkalla (Zantedeschia).
Der Saft verursacht auf den Schleimhäuten von Mund und Rachen starke Schwellungen und Schmerzen, in den Augen Veränderungen der Hornhaut und Bindhautentzündungen.
Auch der Zellsaft der Amaryllisgewächse kann Erbrechen, Übelkeit und Durchfall hervor rufen. Dazu gehören Narzissen (Narzissus), Tulpen (Tulipa), Ritterstern (Hippeastrum) und Hyazinthen (Hyacinthus).

Daher ist bei Kontakt mit den Zellsäften dringend zu beachten, das man sich anschließend immer gründlich die Hände wäscht und während der Arbeit sich nicht die Augen reibt.

Pflanzen mit giftigen Pflanzenteilen...

Für ihre Giftigkeit sind die Nachschattengewächse zu denen Browalie (Browalia), Zierpaprika (Capsium) und der Korallenstrauch zählen, dessen orangefarbene Beeren meist für kleinere Kinder eine Verlockung darstellen. Die Beeren verursachen Brechreiz, Übelkeit, Schläfrigkeit und erweiterte Pupillen.

Ebenfalls als sehr gefährlich werden die Hundsgiftgewächse bezeichnet. Zu ihnen zählen Oleander (Nerium oleander), Goldtrompete (Allamanda), Wachsbaum (Carissa), Dipladenie (Dipladenia) und Madagaskarpalme (Pachypodium). Diese Pflanzen enthalten Stoffe, die sich auf die Herztätigkeit auswirken.

Jedoch muss man schon größere Mengen der Blätter oder Blüten verschlucken, um in Gefahr zu geraten. Sie schmecken sehr bitter und lösen zuerst einen Brechreiz aus.

Verletzungen durch Pflanzen...
Die Natur hat manche Pflanzen mit sehr wehrhaften Stacheln, Dornen oder Spitzen ausgestattet. Daher ist schon beim kleinsten Kaktus Vorsicht geboten.

Erste Hilfe bei Vergiftungen:

  • Sollten Kinder Pflanzenteile verschluckt haben, sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden. Notieren sie sich den botanischen Namen oder nehmen sie die Pflanze mit.


  • Sollten bereits Beschwerden aufgetreten sein, fahren sie direkt in eine Klinik. Nehmen sie die Pflanze und eine Probe von Erbrochenem oder Durchfall mit.


  • Sollte eine ärztliche Behandlung nicht sofort möglich sein, versuchen sie die betroffene Person zum erbrechen zu bringen. Zur Not: Finger in den Hals!


  • Niemals Milch zu trinken geben. Sie fördert die Giftaufnahme und bindet fettlösliche Giftstoffe.


  • In jedem Telefonbuch gibt es die Giftnotrufzentrale.


  • Bewahren sie in jedem Fall Ruhe und geben sie nach Möglichkeit genaue Angaben zu Art und Zeitpunkt der Vergiftung.

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