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Wissensdatenbank

Der Rasenmäher..........

In Deutschland wird das Rasenmähen mehr als lästige Pflicht denn als Freizeitvergnügen erlebt. Der Rasenmäher wird erst aus dem Schuppen oder der Garage geholt, wenn es gar nicht mehr anders geht.
Wässern und Düngen wird unterlassen, denn das würde ja das Wachstum anregen, und dann müsste wieder mehr gemäht werden. Unkraut macht sich breit, aus dem schönen Rasen wird bestenfalls eine Wiese, die oft noch unter Staunässe leidet.

In anderen Ländern ist das ganz anders. Dort gibt es weit mehr Gartenfans, die ihren Rasen mindestens ein wenn nicht sogar zwei Mal in der Woche mähen, regelmäßig düngen und bei Bedarf ausreichend wässern. Entsprechend sehen hier die Flächen aus: saftig grün, ohne Unkraut, fertig zum Golfspielen. ...

Rasenmähen ist übrigens eine Arbeit, die meistens von Frauen erledigt wird. Denn nach landläufiger Meinung gehört Gartenarbeit zur Hausarbeit und darf damit aus Männersicht ohne schlechtes Gewissen als 'brauch ich nicht zu machen' abgehakt werden. - Wir werden daraus diesen Schluss ziehen: Wenn schon Frauen diese Arbeit überwiegend tun, dann sollten auch ihre speziellen Bedürfnisse Berücksichtigung finden.

Fortsetzung....
Bei Ihre Wahl des Rasenmähers ist natürlich darauf zu achten, welche Eigenschaften das Gerät haben muß, denn da gibt es viele Unterschiede, worauf man achten soll.

Dies an dieser Stelle zu erläutern, würde den Rahmen sprengen. Deshalb möchten wir auf den verschiedenen Modellen unter der Rubrik: "Produkte" verweisen, wo Sie Vergleiche anstellen können um so die für sich beste Wahl zu treffen!
Der Vertikutierer.....

Rasenfilz bedroht den Zierrasen. Mit der Zeit bildet sich fast in jedem Rasen eine Filzschicht, die aus Moosen, abgestorbenen Gräsern und Unkräutern besteht. In dieser Schicht - sie wirkt wie ein Schwamm - wird das Regenwasser mit den vom Rasen benötigten Nährstoffen festgehalten und dem Rasen vorenthalten. Licht und Luft können nicht bis zum Boden vordringen. Dadurch wurzelt der Rasen flach und wird in Trockenperioden schnell braun und unansehnlich.

Um diesem Problem zu begegnen, muß diese Filzschicht entfernt werden. Da das Entfernen mit der Harke sehr kräftezehrend ist, bietet sich hierfür der Vertikutierer an.

Arbeitsweise des Vertikutierers...
Beim Vertikutierer schneiden rotierende Federstahlmesser oder Federn senkrecht in den Boden. Das Vertikutiergut wird je nach Modell abgelegt oder im Fangsack aufgesammelt. Angetrieben wird die Welle in den meisten Fällen von einem Elektromotor.

Für größere oder verwinkelte Flächen ist natürlich ein Benzinmotor zu empfehlen, um den Kampf mit dem Elektrokabel zu vermeiden. Die Schnittiefe wird entweder über die Verstellung der Räder oder die Veränderung der Messerwelle eingestellt. Eine Tiefe von 3 bis 5 mm ist zu empfehlen. Das reicht, um die Filzschicht und flachwurzelnde Unkräuter zu entfernen, ohne dem Rasen zu schaden.
Rasentrimmer...

Wo der Rasenmäher nicht hinkommt, kommen Rasenkantenscheren und Rasentrimmer zum Einsatz. Handscheren kommen dabei vor allem auf kleinen Rasenflächen zum Einsatz. Und schon hierbei können Stielverlängerungen die Arbeit deutlich erleichtern. Für größere Flächen bieten sich elektrische Rasentrimmer und Rasenkantenschneider an. Sie reichen für das Kurzhalten der Grashalme eines Hausgarten-Rasens in jedem Fall aus.

Wer dann aber höheres Gras, leichten Aufwuchs, Gestrüpp oder seinen Wald durchforsten will, benötigt leistungsstärkere Maschinen. Diese Nutzer müssen dann entsprechend ihren steigenden Ansprüchen auf Fadenschneider, Motorsense oder Freischneider zurückgreifen. Für jeden Einsatzzweck, Geldbeutel und Bedarf sind jedenfalls jede Menge Geräte vorhanden.

Getoppt werden die elektrischen Rasentrimmer von motorisierten Kantenschneidern mit feststehenden Messern. Ihr Einsatz beschränkt sich aber auf Parks, Golfplätze oder sehr große Rasenflächen.

Arbeitsweise des Rasentrimmers...
Bei elektrischen Rasentrimmern treibt ein einfacher Elektromotor den Faden an, der das Gras abschneidet. Heute sollte die automatische, selbsttätige Fadennachstellung Standard sein.
Ein Stiel, der sich möglichst noch in der Länge einfach verstellen läßt sowie ein drehbarer unterer Griff, erlauben das Arbeiten im Stehen und das für unterschiedlich große Bediener. Wichtig ist noch ein leicht um 90 Grad drehbares Kopfteil. In Normalstellung läßt sich damit Rasen in der Fläche kurzhalten, in der 90-Grad-Stellung die Rasenkante.
Das freihändige Führen eines Rasentrimmers erfordert ein wenig Übung. Um die Schnitthöhe immer gleich zu haben, gibt es Geräte mit großen Rollen.

Irgendwann ist dann einmal die Spule mit dem Nylonfaden leer. Und jetzt zeigt sich, ob das Gerät wirklich etwas taugt. Wer beim Fachhändler gekauft hat, ist hier übrigens besonders im Vorteil, denn der hat nicht nur die Wechselspule vorrätig, sondern tauscht sie sicher auch noch kostenlos aus.
Wer woanders gekauft hat, sollte deshalb schon vor dem Kauf auf das spätere Wechseln der Spule nicht nur achten, sondern sich auch vom Verkäufer demonstrieren lassen.

ACHTUNG: Trimmerfäden erreichen enorm hohe Umdrehungszahlen. Dabei können sie Steine, Erde und Gegenstände aufwirbeln. Durch die umherfliegenden Teile ist einmal der Bediener gefährdet, aber auch Personen und Gegenstände im Umkreis von mehreren Metern. Für das Arbeiten sind deshalb festes Schuhwerk und Bekleidung sowie eine Schutzbrille unbedingt zu empfehlen!
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