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Öffentliche Vorschriften und Planungsgrundsätze

Bevor sie mit der genausten Planung ihres Teiches anfangen, sollten sie sich möglichst die Zeit nehmen Lage, Größe und Form genau zu planen, denn spätere Änderungen sind fast nicht mehr möglich. Lässt ihre Grundstücksfläche es zu, dann sollte eine Mindestgröße von 12 m² und eine maximale Tiefe von einem Meter nicht unterschritten werden. Je größer die Wassermenge, um so eher stellt sich ein Gleichgewichtszustand ein, die Selbstreinigung wird relativ stark und die Temperaturschwankungen bleiben gering.

Teiche ab 30 m² können je nach Bundesland anzeige- bzw. genehmigungspflichtig werden.
Auskünfte darüber erfahren Sie bei den örtlichen Baubehörden, Bezirks - und Landschaftsbehörden
oder Landschaftspflegebehörden. Ebenfalls zu beachten ist das Nachbarschaftsrecht. Sollte der
Teich für Kinder zugänglich sein, ist unbedingt darauf zu achten, das für den Teich keine steil abfallenden Ufer vorgesehen sind. Über eventuelle Haftungsfragen, sollten Sie mit ihrem Versicherungsvertreter sprechen.

Probleme mit den Nachbarn...
Nicht immer stößt man, bei dem Vorhaben seinen Garten in einen Naturgarten umzugestalten, bei seinen Nachbarn auf Verständnis. Manch einer fühlt sich durch abendliches Froschkonzert, Wespen oder Bienen im Tiefflug oder sogar durch eine “unordentlich aussehende“ Wildblumenwiese gestört.

Nur leider kann Ihnen der Nachbar nichts anhaben, denn jeder darf seinen Garten so gestalten, wie er möchte, ohne dafür haftbar gemacht werden zu können. Es bleibt also dem Gartenbesitzer überlassen, was als Unkraut und was als Wildkraut bezeichnet wird. Nur gibt es bei der Anlage von Gartenanlagen einige gesetzliche Vorschriften, über die Sie sich vorher informieren sollten. Wichtige Grundsätze sind im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) festgehalten, wie §906 oder §1004.

Der Streitfall Chemie, Tiere und Komposthaufen...

Was das Froschkonzert betrifft, so wird bei Streitigkeiten nach dem Naturschutzrecht entschieden. In dem heißt es, dass kein Frosch aus seinem natürlichen Umfeld entnommen und umgesiedelt werden darf. Das bedeutet, dass er auch nicht aus dem Gartenteich verschwinden muss, wenn “Herr Nachbar“ sich gestört fühlt.

Solange ein Komposthaufen sachgerecht angelegt ist, darf er bleiben. Gerüche oder Ungeziefer treten nämlich nur auf, wenn der Komposthaufen falsch angelegt wurde. Ist Ihr Nachbar Katzenliebhaber, so kommt es früher oder später sicherlich einmal zum Streit. Denn Katzen haben Vögel zum Fressen gern. Kommen solche Fälle vor, sollten Sie sich von einem Rechtsanwalt beraten lassen.

Nicht nur Ihr Nachbar kann sich durch Ihren Naturgarten gestört fühlen, sondern umgekehrt auch. Spritzt Ihr Nachbar gerne und viel und auch das Unkraut im Rasen wird mit Chemie vernichtet, sollten Sie sich ebenfalls mit Ihrem Rechtsanwalt in Verbindung setzen.

So wird ihr Teich kindersicher...
Haben sie noch sehr kleine Kinder, brauchen sie nicht auf einen Teich verzichten, sondern legen sie einen Teich mit einer kleinen Wasserfläche an, der eine breite Saugsperre hat. Sollte ihr Kind dann mal am Ufer des Teiches stolpern, fällt es nicht ins Wasser, sondern in die Matschzone. Kann ihr Kind dann schwimmen, kann die Saugsperre heraus genommen werden.

Möchten sie ihren Teich mit einem Zaun sichern, lässt er sich problemlos in die Ufervegetation integrieren. Sie können den Zaun in die Saugsperre einbauen, wo er dann nach einigen Jahren ganz verschwindet.

Möchten sie keines von beidem, so sollten sie den Kindern einen Spielteich anlegen, der klein und nicht tief ist. Vertraut man seinen Kindern, so ist es unbedenklich, seinen eigenen Teich ohne weiteres anzulegen.

Auch eine schöne Ufergestaltung kann eine natürliche Barriere für Kinder bilden, mit Felsen und einer schönen Bepflanzung! Denn Sie lernen Ihre Kinder doch auch nicht in den Beeten rumzulaufen...!
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