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 GRÄSER 

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Wissensdatenbank

Gras, Gras und nochmals Gras

Die unendliche Vielfalt der Gräser ist einfach phänomenal, angefangen beim Gras für den Englischen Rasen, über das strapazierfähige Gras das den Fußballrasen ziert, bis hin zu den Ziergräsern, Sumpf- und Wassergräsern, wobei wir eine ganz wichtige Familie nicht vergessen dürfen, den Bambus, denn auch der Bambus zählt mit seinen vielen Variationen zu den Gräsern.


Der Riese unter den Gräsern
Gerade Bambus gewinnt in der heutigen Zeit an Bedeutung, da es ähnliche Eigenschaften aufweist wie Holz. Doch im Gegensatz zum Holz sehr viel schneller wächst, aber dennoch sehr robust und gut zu verarbeiten ist.

Jeder hat schon mal von einem Holzfahrrad gehört, doch in Korea wurde auch schon ein Bambusfahrrad hergestellt und sogar nach Europa exportiert.



Doch sind es auch die Gräser, die uns mit Nahrung versorgen, denn Mais, Roggen, Weizen gehören genauso dazu. Denken Sie mal an Steppen, Tundra und Prärie, die mit Ihren Gräsern Millionen von Tieren als Nahrungsquelle dienen, aber auch Schutz und Unterschlupf gewähren.



Die Gräser liefern mit ihren robusten Eigenschaften ihren ganz eigenen Beitrag zum globalen Ökosystem und sind so von unschätzbarem Wert.



Durch Kreuzungen und Züchtungen entstanden sehr interessante Ziergräser, die wir heute in unseren Gärten finden und an den Teichen gedeihen und das Bild verschönern.


Allgemeines

Graminae ist eine weltweit verbreitete Familie von einkeimblättrigen Pflanzen mit 650 Gattungen und etwa 9.000 Arten.

Evolution:
Man kennt sie schon von der Kreidezeit und wahrscheinlich gab es die großen Gattungen bereits, bevor die Kontinente anfingen, auseinanderzudriften. Erst dann entstanden die Gattungen, die sich weitgehend an bestimmte Klimata angepaßt haben, z.B. die Hirse, die nur in warmen Zonen gedeiht, wie auch die Mohrenhirse. Andere entwickelten sich zu Wasserpflanzen, wie der Mannaschwaden (Glyceria), oder besiedelten trockene Dünen und Hochgebirge (Felsen-Straußgras, Agrostis). Dort wo lange Trockenperioden mit kurzen Regenzeiten im Wechsel stehen, entstanden die Steppengräser, vor allem der Gattung Stipa (Federgras).
Andere Gräser, die einmal ganz Europa besiedelt hatten, wie der Bambus, zogen sich auf Äquatorgebiete oder einige asiatische Hochgebirge zurück (z.B. in China, wo der Panda lebt).

Verbreitungsgebiet:

Man findet sie überall, auf Berggipfeln bis hin zu fließenden Gewässern. Gräser bedecken 20 % der Erdoberfläche und sind zudem die wirtschaftlich wichtigste Pflanzengruppe.

Botanische Einteilung:
Man unterteilt die Gräser in 9 Unterfamilien. Unabhängig davon lassen sich nach den Blütenständen 2 Gruppen bilden, die Ährengräser, zu denen unsere wichtigsten Getreidearten zählen, wie z.B. Weizen (Triticum), Gerste (Hordeum), Roggen (Secale), sowie einige Futter- und Rasengräser wie Lolch (Lolium) und Unkräuter wie die Quecke (Agropyron) sowie die Rispengräser, mit Bambus, Hafer, Zuckerrohr, Pampasgras, Mais und Reis, um nur einige der wichtigsten zu nennen.
Anatomie:

Gewisse Eigenschaften sind ihnen allen eigen: es sind fast alle krautige Pflanzen (Ausnahmen bilden z.B. die Bambusse). Vielfach vermehren sie sich durch kriechende Wurzelstöcke. Ihren Stengel bezeichnet man als Halm, der meistens hohl und gekammert ist, die Blätter sind zumeist zweizeilig und umfassen mit ihrem unteren Teil den Halm in Form einer langen Scheide, die meist offen ist, meistens sind sie länglich und ungestielt. Dort, wo die Blattscheide in die Blattspreite übergeht, ist ein fast durchscheinendes Häutchen (Ligula). An seiner Stelle können auch Reihen von Haaren auftreten, und seine Form variiert. Dies ist ein wichtiges Merkmal zur Unterscheidung der Gräser. Die Halme sind kieselsäurehaltig, wie auch die Blätter, so dass ihr Rand manchmal wie ein Messer schneidet. Tatsächlich ist er mit ganz feinen, sehr harten Zähnchen besetzt.

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