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 WASSERPFLANZEN 

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Allgemeines...

Wenn man die Sumpf-, Schwimm- und Unterwasserpflanzen im Frühjahr eingesetzt hat, sollte man sie beim Wachsen auf gar keinen Fall mehr stören. Nur neue Gewächse können schonend hinzugepflanzt werden. Passiert es, dass eine Pflanzenart durch ihr Wachstum ein benachbartes Exemplar zu sehr einengt, wird sie nicht einfach herausgerissen, sondern die störenden Blätter und Triebe werden abgeschnitten.

Erst im nächsten Frühjahr wird sie –wenn es unbedingt sein muss- an eine geeignetere Stelle gesetzt. In diesem Fall nimmt man sie heraus und wäscht sie gründlich ab. Danach kappt man, bis auf die 2 - 3 jüngsten Sprosse, alle Blätter und Triebe. Die Wurzeln werden nur so weit zurückgeschnitten, dass die Pflanze im Bodengrund noch Halt finden kann und nicht hochgetrieben wird. Auf diese Weise bekommt man am schnellsten wieder kräftige, blühwillige Exemplare.

Fortsetzung...
Die umgesetzte Pflanze muss in diesem Fall keine Blätter miternähren, die ohnehin bald abgestorben wären. Außerdem muss die Pflanze ein völlig neues Wurzelsystem aufbauen, das am Anfang natürlich nur wenige Blätter ernähren kann. Wurzelstöcke, also Rhizome, werden zerteilt und die jüngsten Austriebe zurückbehalten.

Je länger das verbleibende Rhizomstück ist, desto geringer ist die Gefahr, dass die Pflanze von der Schnittstelle her völlig verfault. Ein Teil wird jedoch immer absterben, ehe die Selbstheilung erfolgt. Am sichersten ist es, die Pflanze nicht sofort wieder einzusetzen, sondern sie erst eine Woche lang im freien Wasser des Teiches schwimmen zu lassen, damit die „Wunde“ leichter abheilt.

Muss das Rhizom jedoch gleich wieder eingepflanzt werden, so sollte man die verletzte Stelle nicht mit Bodengrund bedecken. Vorsicht ist hier vor allem bei einem neu angelegten Teich geboten, denn frisch eingebrachter, biologisch noch nicht eingespielter Untergrund stellt eine besondere Gefahr dar!
Vorbeugung von Verschmutzung...

Alte, vergilbende oder braune Blätter entfernt man am besten regelmäßig, damit das Teichwasser nicht unnötig mit verwesenden Stoffen belastet wird. Gerade am Jahresende besteht immer die Gefahr einer Wassertrübung und Wasserverschlechterung und man möchte ja auch die Fische lieber auf natürliche Art im Freien überwintern als zu Hause. Und dazu benötigt man eben ein möglichst nicht durch Faulprozesse belastetes Wasser.

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