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Die Wasserqualität

Unser Ziel ist es, einen Teich zu bekommen, der ein gesundes Biotop darstellt, mit einer üppigen Flora und Fauna. Natürlich soll das Wasser klar sein, damit man auch Fische und andere Tiere im Wasser erkennen kann. Maßgebend für dieses Ziel ist die Wasserqualität. Entscheidend dabei sind hauptsächlich pH-Wert, Temperatur und Wasserhärte. Wichtig ist es, diese Werte regelmäßig zu prüfen.

Erste Kontrolle...
In der Regel wird zum ersten Befüllen des neuangelegten Gartenteiches Leitungswasser verwendet, jedoch ist es gechlort und oft sehr kalkhaltig. Das Chlorgas entweicht zwar nach kurzer Zeit, doch der Kalk bleibt. Bei Ihrem Wasserwerk erhalten Sie Informationen zum Gehalt von Härtebildern, wie Calcium- und Magnesiumsalzen in "dH", (deutschen Härtegraden). Spricht man von weichem Wasser, hat man einen dH von 7°. Bei mittelhartem Wasser liegt der dH-Wert zwischen 7° -14°, bei 14° - 21° dH, spricht man von hartem Wasser, ab 21° dH hat man sehr hartes Wasser. In Deutschland hat man meist mittelhartes Wasser, dass für Pflanze und Tier im Gartenteich eigentlich optimal ist.
Der pH-Wert...

...gibt den Säuregehalt des Wassers an, d.h. die darin enthaltenen Säuren und basischen Stoffe. Diesen Wert stellt man auf einer Skala von 0 bis 14 dar, wobei der Wert 7 als neutral gilt. Werte die unter 7 liegen, bedeuten ein saures Wasser und Werte die darüber liegen, bedeuten ein alkalisches Wasser. Unser Leitungswasser hat meistens einen pH-Wert von 6,5 - 7. Die Toleranzgrenze bei Zierfischen für den Gartenteich liegt zwischen pH 6 und pH 9, bei Abweichungen von diesem Wert kann es bei Fischen zu Kiemen-, Haut- oder Flossenschäden kommen. Dies kommt auch vor, wenn man den Teich mit zu stark verschmutztem Regenwasser auffüllt.
Um den pH-Wert des Wassers zu prüfen, bietet der Fachhandel praktische Teststreifen an.

Temperatur, Nährstoff- und Sauerstoffgehalt...
Ist der Teich richtig angelegt, enthalten Bodengrund und Pflanzsubstrat nur wenig Stickstoff. Zudem sorgt eine ausreichende Bepflanzung dafür, dass dem Wasser Nährstoffe entzogen werden, so dass ein Überschuss vermieden wird. Ein oftmals vergessener Faktor ist der Überbesatz an Fischen, die das Wasser erheblich belasten, durch Kot und zu viele Futtergaben. Dies führt zur Erhöhung des Nitrat- und Phophorgehalts des Wassers. Die Werte sollten bei gesundem Teichwasser für Nitrat unter 80mg/l und bei Phophat unter 5mg/l liegen. Hat man höhere Werte, so ist dies zu erkennen am erhöhten Algenwachstum, dass zum biologischen "Umkippen" des Teiches führen kann.
Fortsetzung...

Der Sauerstoffgehalt des Teichwassers sorgt ebenfalls für die Wasserqualität. An der Wasseroberfläche wird Sauerstoff aus der Atmosphäre aufgenommen. Durch Springbrunnen oder Luftsprudler kann dies unterstützt werden. Auch die Wasserpflanzen produzieren wertvollen Sauerstoff. Dieser ist aber auch von der Wassertemperatur abhängig. Kaltes Wasser kann mehr Sauerstoff aufnehmen als warmes Wasser, deshalb ist es wichtig, dass auch kleine Teiche eine Tiefwasserzone haben, die sich selbst bei starker Sonneneinwirkung nicht allzusehr aufwärmt. Die Fische haben in dem Fall die Möglichkeit, sich hier zurückzuziehen. Schwimmblattpflanzen können dies positiv beeinflussen.

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